Verein MCS-Haus
für schadstofffreies Wohnen
Insel - schadstoffreie Wohninsel (Separatlösung)
Warum ist ein kleines 1- oder 2-Personenhaus bzw. eine sep. Wohninsel (z.B. Hausteil mit sep. Eingang) in diesem Spezialfall nicht ein Luxus, sondern krankheitsbedingt gerechtfertigt, ja sogar ein Muss?
Bei einer hochgradigen Chemikaliensensibilität (Häufigkeit unter 1%) bringt nur der radikale EXPOSITONSSTOPP eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität. Betroffen sind bei MCS das Immunsystem, Nervensystem und endokrine System. Ein Chemikaliensensibler reagiert wie ein hochempfindliches Radar (sog. horizontale Allergie). Aus diesem Grund ist das Zusammenleben mit anderen Leuten in einem Durchschnittshaushalt oder einer normalen Mietwohnung nicht praktikabel, weil der "normale" Chemikaliencocktail (speziell in Mehrfamilienhäusern) eine ständige Belastung darstellt. Mehr: Für das Immunsystem eines MCSler bedeutet es "permanenter Krieg".
Das Wichtigste für einen chemikaliensensiblen Patienten ist deshalb eine separate Wohninsel; sie bringt gesundheitlich die grösste Entlastung. So wie ein Gehbehinderter ein Rollstuhl und eine gehbehinderte Wohnung benötigt.
Fazit: Damit ein erträgliches Leben mit dieser Krankheit möglich ist, hilft nur der EXPOSITIONSSTOPP! Die schadstoffreie Wohninsel bringt eine grösstmögliche Verbesserung der Lebensqualität.